Herbert Blossey, Abteilungsleiter der DB Regio, und Martin Burkert, Transnet-Betriebsrat und SPD-Stadtrat, stellten die neuen Pläne bei der SPD-Gostenhof vor: Die Bahn wünscht eine möglichst zügige Verlagerung des Containerbahnhofs an den Hafen. Dort soll ein trimodales Frachtzentrum entstehen, eines der größten Terminals der BRD. Dadurch könnte der Markt nach Osteuropa besser erschlossen werden und – so Burkert – 1.000 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen.

Für das Gelände an der Austraße ist die Planung fertig für moderne Werkstätten, die auch zur Instandhaltung von elektrischen Triebwagen geeignet sind. Dabei soll es nicht um „schwere“ Instandhaltung gehen, sondern es soll eine betriebsnahe Wartung durch die Zusammenlegung von bisher im Stadtgebiet verteilten Werkstätten ermöglicht werden. Ergänzt werden sie durch Abstellanlagen, eine Lehrlingswerkstatt mit ca 40 Ausbildungsplätzen und Parkplätze für 300 Angestellte.

Der alte Rundschuppen soll erhalten und – wie bereits erfolgreich getestet – für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Nach dem Zeitplan der DB Regio, vertreten durch H.Blossey, sollte die Fertigstellung 2006 abgeschlossen sein, vorausgesetzt die Finanzierung der Verlagerung des Containerbahnhofs ist gesichert.

Die SPD-Gostenhof begrüßt die Planung grundsätzlich, da sie eine deutliche Entlastung des Stadtteils vom LKW-Verkehr bedeutet. Allerdings fehlen bisher „Visionen für Gostenhof“.

Deshalb fragen wir:

  • Welche Schallschutzmaßnahmen sind vorgesehen?
  • Wird eine Teilnutzung des Geländes für die Bedürfnisse Gostenhofs ermöglicht, z.B. für Jugendfreizeitanlagen?
  • Wie wird die Zufahrt zum Betriebsgelände geregelt?

Sinnvoll wäre hier eine „Planung im Dialog“ zwischen DB Regio und Vertretern des Stadtteils, aber auch die Stadt Nürnberg ist mit entsprechenden planerischen Vorgaben gefordert.

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