Mit großer Bestürzung hat die SPD-Gostenhof aus der Tagespresse erfahren, dass die Sanierung des Jugendhauses Gost nun auch dem „Sonderprogramm Brücken“ zum Opfer gefallen ist und bei den Haushaltsberatungen auf das Jahr 2006/2007 verschoben wurde.

Die Verantwortlichen vom Gost und von der Musikzentrale hatten gerade zusammen mit dem Jugendamt und dem Architekten eine Sparversion ausgearbeitet und die Planung auf das Notwendigste gekürzt. Diese ist nun baubereit und unserer Meinung nach auch dringend erforderlich. Seit Jahren werden nicht nur viele Arbeitsstunden und viel Geld, sondern auch sehr viel ehrenamtliches Engagemant in die Vorbereitung der Generalsanierung investiert. Wegen der damaligen Investitionssperre wurde diese bereits einmal verschoben. Jugendliche und ihre Betreuer, die Musikzentrale und unzählige Initativen arbeiten seitdem unter räumlich äußerst bescheidenen, ja schäbigen Bedingungen dennoch mit großem Einsatz und in der Gewissheit, dass dieser durch die Sanierung belohnt wird. Man kann sie nun nicht noch einmal enttäuschen und vertrösten.

Deshalb halten wir einen weiteren Aufschub um immerhin mindestens 3 Jahre nicht mehr für zumutbar und fordern nach der Genehmigung des Haushalts eine Umschichtung von Geldern zu Gunsten des Jugendhauses Gost, das für unseren Stadtteil eine Schlüsselfunktion in der Betreuung Jugendlicher und in der Kooperation verschiedener Einrichtungen innehat.

In diesem Zusammenhang ist für uns die Aussage von Oberbürgermeister Dr.Maly während der Haushaltsberatung von großer Bedeutung, dass mit voraussichtlich zur Verfügung stehenden Mitteln aus dem Resthaushalt doch mit der Sanierung des Gost im Jahr 2004 begonnen werden kann.

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