„Ein Gespenst geht um“ in der Republik, das heißt Mitgliederschwund. Es betrifft die Volksparteien ebenso wie die Kirchen und die Gewerkschaften; aber auch z.B. die freien Wohlfahrtsverbände leiden unter der abnehmenden Mitgliederzahl. Diese bedeutet nicht nur, dass diesen Organisationen weniger Geld zur Verfügung steht, sondern auch, dass ihnen die Mitstreiter fehlen. Sehr oft ist damit auch eine Überalterung verbunden, da es vor allem die jüngeren Mitglieder sind, die sich nicht mehr „lebenslänglich“ verpflichtet fühlen. Die ganz Jungen zögern sowieso eine feste Mitgliedschaft einzugehen.

Worin liegen die Beweggründe für diese Entwicklung? Ist es die fortschreitende Individualisierung unserer Gesellschaft oder sind es die Organisationen selbst mit ihren zum Teil schwerfälligen und hierarchischen Strukturen, die eine Identifikation und Bildung verhindern?

Mit Vertretern der Gewerkschaft, der Kirchen und der Arbeiterwohlfahrt und dem Geschäftsführer der SPD Nürnberg, Hans Makilla, wollen wir diese Fragen analysieren und diskutieren und laden herzlich dazu ein:

Dienstag, 16.3.2004
19.30 Uhr
im Nachbarschaftshaus Gostenhof

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d.schell

Vielleicht ist es gerade im Hinblick auf unsere Partei nur eine Veränderung/ Erneuerung die sich vollzieht. Ohne Meinung zu beziehen, ob es falsch oder richtig ist, möchte ich euch in dem Zusammenhang auf folgenden Artikel hinweisen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,286243,00.html

Gruß, Daphne