Auf reges Interesse stieß die Veranstaltung der SPD Gostenhof zum Thema „Verkehr in Gostenhof“. Frau Meier vom städtischen Verkehrsplanungsamt trug den derzeitigen Planungsstand zum Frankenschnellweg, zur Neuen Kohlenhofstraße, zu Lärmschutzmaßnahmen, zu Radwegen, zur Fürther Straße und zur unfallträchtigen Kreuzung Roonstraße-Deutschherrenstraße-Brückenstraße und Willstraße kompetent vor und stellte sich geduldig und verständnisvoll der lebhaften und kritischen Diskussion.


Die Sorgen der Gostenhofer kamen klar und in der Sache sehr differenziert zur Sprache:

  • der Ausbau des Frankenschnellwegs bringe noch mehr ab- und zufließenden Verkehr in den Stadtteil
  • die Belange der Anwohner würden beim Lärmschutz zu wenig beachtet
  • fehlende durchgängige Fahrradrouten sollten endlich erstellt werden, um das Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad zu erleichtern
  • vor allem wegen des Ausbaus des Familienzentrums in der Reutersbrunnenstraße muss die dortige Kreuzung fußgänger- und fahrradfreundlich bzw. sicher ausgebaut werden
  • die Fürther Straße soll in ihrem ursprünglichen Boulevardcharakter wieder hergestellt und fußgängerfreundlich belebt werden

Ganz große Skepsis äußerten die Teilnehmer bezüglich der Erhebungen des Frankenschnellwegsgutachtens und vor allem hinsichtlich der Finanzierung der gerade für Gostenhof unabdingbaren Begleitmaßnahmen wie den Rückbau von jetzigen Durchgangsstraßen und wie notwendige Lärmschutzmaßnahmen.

Der Tenor insgesamt war eindeutig: Die Gostenhofer wollen eine gute Fahrradanbindung nach Süden und Westen; sie wollen kleinräumig in ihrem Stadtteil sicher zu Fuß unterwegs sein und sie brauchen endlich eine bessere Luftqualität durch weniger Verkehr und mehr Grün.

Neben einiger Kritik und etlichen Forderungen konnte Frau Meier auch eine ganze Reihe konkreter Anregungen mitnehmen.

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