Bei ihrer Jahreshauptversammlung hat sich die SPD Gostenhof einige ganz konkrete Ziele für den Stadtteil gesetzt und entsprechende Anträge verabschiedet.

So fordert der Ortsverein, den Abschnitt Hessestraße ab Ecke Schwabacher Straße/Bauerngasse über Schreyerstraße in die bestehende Tempo 30 Zone zu integrieren. Zwar wurde bereits ein Teilstück hiervon bei den Maßnahmen zur Einführung von temporären 30er Zonen vor Schulgebäuden (hier Schulhaus Knauerstraße) realisiert, dies führt jedoch bei den Autofahrern zu Verwirrung. „Eine ausnahmslose Regelung durch das Integrieren dieses Streckenabschnitts wäre eine klare Verkehrsregelung und ein Mehrgewinn an Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, so der Vorsitzende des Ortsvereins Manuel Tomé Amenedo.

Ebenso wurde beschlossen, dass sich die Stadtratsfraktion für Spielplätze auf dem ehemaligen Möbel-Quelle-Gelände stark machen solle. Auf diesem Areal wird die Firma DATEV einen Neubau realisieren. Die öffentlich zugänglichen Teilbereiche sollen in Kooperation mit der DATEV zwischen der Mendelstraße und der Feuerleinstraße im Bereich der Adam-Klein-Straße realisiert werden. Für Heinz-Claude Aemmer, stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsvereins und Kinderpate für Gostenhof, ist es eine Herzensangelegenheit: „Vor dem Hintergrund, dass gerade im Westen Gostenhofs Spielplätze fehlen und hier durch die hohe Wohndichte viele Kinder wohnen, ist diese Maßnahme zwingend geboten.“.

Als Umsteigeknotenpunkt im öffentlichen Personennahverkehr und als Erschließungsbauwerk für einen dicht besiedelten Stadtteil ist der U-Bahnhof „Plärrer“ bekannt. Sämtliche Aufgänge an die Oberfläche sind – bis auf die Ausnahmen bei der Straßenbahninsel – ausschließlich als Festtreppen realisiert. Hier fordern wir prüfen zu lassen, welche Aufgänge durch eine Rolltreppe ergänzt werden könnten. „Gerade mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft wie auch aus Gründen der Barrierefreiheit muss sich städtische Infrastruktur auf die veränderten Bedürfnisse einstellen.“; hierbei sind sich die Gostenhofer Genossinnen und Genossen einig.

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