Der Ortsverein der SPD besuchte am 15. Mai die größtenteils fertiggestellten Räumlichkeiten des zukünftigen Asylbewerberheims in Gostenhof-Ost.

Die alpha-Gruppe von Gerd Schmelzer ermöglichte dem Ortsverein eine Besichtigung des Objekts in der Kohlenhofstraße. „Die Räumlichkeiten sind sehr hell, lichtdurchflutet und freundlich gestaltet“, so der Vorsitzende der SPD Gostenhof Manuel Tomé Amenedo, der mit einer Gruppe Gostenhofer Genossinnen und Genossen sowie der Stadträtin Christine Limbacher an der Besichtigung teilnahm.

Dem Umbau vorangegangen ist ein Disput über die Belegungsgröße des Gebäudes im vergangenen Jahr. Die nun eingestampften Pläne der Regierung von Mittelfranken als ausführende Behörde des Freistaats Bayern sahen eine Belegung von rund 280 Bewohnern vor. Nun wird das Gebäude 167 Asylbewerber aufnehmen. „Die niedrigere Belegungszahl war stets Teil unserer Bemühungen. Die nun bald in unseren Stadtteil kommenden Asylbewerber werden in dieser Gemeinschaftsunterkunft so mehr Platz vorfinden. Dies ist für diese Menschen, die sich in einer schwierigen Lage befinden, sehr positiv und ermöglicht eine menschenwürdigere Unterbringung. Ohne unsere kritische Auseinandersetzung mit diesem Vorhaben hätten wir nun nicht dieses Ergebnis“, fasst Manuel Tomé Amenedo die Arbeit des Ortsvereins zusammen. Auf dem Grundstück befindet sich ebenso eine Grünanlage, die die alpha-Gruppe herrichten wird. Heinz-Claude Aemmer, stellvertretender Vorsitzender der Gostenhofer SPD hierzu: „Mit Kinderspielgeräten auf dieser Anlage wäre diese Unterkunft bestens für Familien mit Kindern geeignet.“.

Die SPD Gostenhof freut sich insgesamt über die positive Entwicklung, die dieses Projekt im Stadtteil genommen hat. Trotz der Kontroversen der politischen Akteure im Vorfeld gilt unser Dank allen Beteiligten, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

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