Unser Arbeitsprogramm der nächsten Jahre
Unser Arbeitsprogramm der nächsten Jahre

Der SPD-Ortsverein Gostenhof hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 11. Februar im Nachbarschaftshaus Gostenhof sein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre vorgestellt.

Christine Limbacher zieht Bilanz

Die SPD-Stadträtin Christine Limbacher, die bei den Kommunalwahlen im März nicht mehr für den Stadtrat kandidiert, präsentierte eine erfolgreiche Bilanz der letzten Jahre. Sie verwies insbesondere auf den Ausbau der Kinderbetreuung, der ein wichtiger und richtiger Schwerpunkt war: 214 neue Krippen- und 226 neue Hortplätze wurden geschaffen und Einrichtungen zu Familienzentren ausgebaut.

Steigende Lebensqualität im Stadtteil

Zusätzlich wurden Projekte an Schulen, der Neubau der Dreifach-Turnhalle am Dürer-Gymnasium sowie die Sanierung des Kinder- und Jugendhauses GOST realisiert. Wichtig für den Standort Nürnberg und den Erhalt von Arbeitsplätzen in Gostenhof sind der Neubau der DATEV mit insgesamt 1.200 Arbeitsplätzen und der Erhalt des DB-Regio-Ausbesserungswerkes mit insgesamt 200 Arbeitsplätzen. Mit dem Bau von 406 neuen Wohnungen, dem Abschluss von Infrastruktur-Sanierungsmaßnahmen sowie der Schaffung von Anwohnerparkregelungen im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern hat die SPD die Lebensqualität für die Menschen gesteigert.

Wunsch nach starker SPD-Stadtratsfraktion

Auch die Neugestaltung der Veit-Stoß-Anlage sowie die Generalsanierung des Westbades – ein Besuchermagnet für viele Kinder und Jugendliche im Sommer – sind wertvolle Investitionen für die Zukunft. „Ich wünsche mit eine Kontinuität sozialdemokratischer Kommunalpolitik mit einer starken SPD-Stadtratsfraktion und einem SPD-Oberbürgermeister Ulrich Maly“ betonte Christine Limbacher zum Abschluss ihrer Bilanz. „Unsere Gostenhofer SPD-Stadtratskandidatinnen und -kandidaten stehen für die Grundüberzeugungen sozialer Politik. Sie haben meine volle Unterstützung“, so Limbacher mit Blick auf die anstehenden Wahlen.

Stadt im Dialog als Kernforderung

Für die kommenden Jahre haben die Gostenhofer Genossinnen und Genossen zusammen mit den Stadtratskandidatinnen Yasemin Yilmaz, Eva Bär und Victoria Müller und dem Stadtratskandidaten Carl Veldman ein Arbeitsprogramm erarbeitet. Unter den Kernforderungen – Stadt im Dialog entwickeln, gegen Mietwucher, Mobilität in allen Lebenslagen, Wirtschaft und Arbeit stärken, Freiräume für Mensch und Natur, Kultur für alle – wurden konkrete Vorhaben benannt. So wird eines der Hauptthemen weiterhin sein, wie die Verdrängung der Wohnbevölkerung verhindert und bezahlbarer Wohnraum erhalten werden kann.

Weg mit Spielhöllen und Wettbüros

Mit dem Eindämmen von Spielhallen und Wettbüros will die SPD auch weiterhin für einen lebenswerten Stadtteil sorgen. Verkehrspolitisch wird für Gostenhof in den nächsten Jahren vor allem der geplante Ausbau des Frankenschnellwegs eine wichtige Rolle spielen. Diesen Ausbau sowie den Umbau der Fürther Straße wird der SPD-Ortsverein kritisch begleiten. Auf der Agenda stehen auch die Verkehrssicherheit von Fußgängern und Radfahrern sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, vor allem Gostenhof-Ost und die Erler-Klink brauchen dringend eine verbesserte Anbindung.

Arbeitsplätze im Stadtteil erhalten, sichern und ausbauen

Durch kommunale Arbeitsmarkt-Programme sollen Langzeitarbeitslose Perspektiven erhalten, z.B. durch das Programm Sicherheit und Sauberkeit im Quartier (SiQ). Ebenso sollen durch eine entsprechende Wirtschaftspolitik Arbeitsplätze im Stadtteil erhalten, gesichert und ausgebaut werden. Die kulturelle Vielfalt im Stadtteil und die Akzeptanz der kreativen Szene vor Ort sollen gefördert werden.

„Die einzige ernst zu nehmende soziale Kraft im Stadtteil“

Weitere Themen sind die Nutzungszeiten der Stadtteilbibliothek, die Feuerwache, das leerstehende Volksbad, mehr Grün für den Stadtteil sowie das Pflanzen von 300 neuen Straßenbäumen, die Schaffung von Spiel- und Bolzplätzen und die Öffnung von Sport- und Freiflächen für Anwohner. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die richtigen Themen setzen und auch weiter die einzige ernst zu nehmende soziale Kraft im Stadtteil bleiben“, so der Vorsitzende des Ortsvereins Manuel Tomé Amenedo.

Flyer der Gostenhofener Stadtratskandidaten herunterladen

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