PM-SPD-Gostenhof

Mit Erschrecken hat der SPD-Ortsverein Gostenhof den Antrag von Stadtrat Dörfler zur angeblich mangelnden Sicherheit im Westbad zur Kenntnis genommen. Hintergrund ist ein Unfall, bei dem ein Junge schwer verletzt wurde, nachdem ein Schwimmer trotz Verbots vom Sprungturm gesprungen war.

Stadtrat Dörfler hatte daraufhin in seinem Antrag an die Stadtverwaltung vom Westbad als Brennpunktbad gesprochen. Mit Verweis auf „gesellschaftspolitische Problemfelder innerhalb eines multikulturellen Klientels“ hatte er damit die Sicherheit indirekt mit der Herkunft der Badegäste in Zusammenhang gebracht. „Wir bedauern sehr, dass der Junge bei dem Unfall schwer verletzt wurde. Doch den Unfall in dieser Art und Weise zu instrumentalisieren ist nicht nur geschmacklos, sondern auch gefährlich, so der Vorsitzende des Ortsvereins, Manuel Tome?? Amenedo. „Mit solchen Äußerungen werden Ressentiments geschürt, die jeglicher Grundlage entbehren, wie die Antwort der Verwaltung auf den Antrag zeigt.“ So verweist die Verwaltung in ihrer Antwort unter anderem auf einen Vorfall, bei dem türkische Kinder durch faschistische Äußerungen beleidigt und das Personal des Westbads bedroht wurde.

„Die Wortwahl und der Stil des Antrags von Stadtrat Dörfler ist unerträglich, denn die pauschale Verunglimpfung der Bürgerinnen und Bürger aus Gostenhof grenzt schon sehr stark an Rassismus“, so der Vorsitzende. „Diese Entgleisung kann nur durch eine öffentliche Entschuldigung aus der Welt geräumt werden. Wir vom SPD-Ortsverein Gostenhof fordern Stadtrat Dörfler hierzu auf.“

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