pm-20-juli-2015

SPD Gostenhof zum Übergriff auf Gostenhofer Hausbesitzer

Nach einer Demonstration gegen steigende Mietpreise wurde letzte Woche ein Ehepaar auf ihrem Grundstück am Jamnitzerplatz attackiert und verletzt. Manuel Tome?? Amenedo, Vorsitzender der SPD-Gostenhof verurteilt den Angriff aufs Schärfste. Der SPD-Ortsverein fordert gleichzeitig eine sachliche Diskussion über steigende Mietpreise, ein Thema, dass die Menschen in Gostenhof beschäftigt.

„Im Kern der Debatte geht es doch um bezahlbaren Wohnraum“, erklärt der Vorsitzende des Ortsvereins. „Heruntergekommene Wohnungen sind kein guter Wohnraum, bezahlbarer Wohnraum ist ein guter Wohnraum“, fährt er fort. „Oft wird dies aber miteinander verwechselt. Die politische Diskussion dazu kann man jedoch nicht mit Fäusten führen.“

Ob so etwas wie eine soziale Verdrängung im Stadtteil stattfindet, lässt sich mit wissenschaftliche fundierten Daten bisher nicht bestätigen, da diese nicht vorliegen. Dass die Mieten, auch in Gostenhof, steigen, wird immer wieder bestätigt, die aktuelle Diskussion basiert jedoch überwiegend auch auf vereinzelten, persönlichen Erfahrungen.

Als Ortsverein fordern wir die Verantwortlichen im Nürnberger Rathaus auf, Maßnahmen zu ergreifen, um genügend bezahlbaren Wohnraum insbesondere für Mieterinnen und Mieter zur Verfügung zu stellen. Dass in Gostenhof auch weitere Eigentumswohnungen entstehen, ist nicht nur negativ zu bewerten. Das Viertel hat eine hohe Fluktuation der Bevölkerung. Bewohner, die in Gostenhof eine Wohnung oder ein Haus kaufen, bleiben in der Regel langfristig hier wohnen. „Wir möchten ein Gostenhof, in dem sich alle hier lebenden Menschen wohl fühlen und in dem es für Menschen mit unterschiedlichem Einkommensniveau möglich ist, eine Wohnung zu finden.“ betont Manuel Tome?? Amenedo.

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