Am Samstag, den 8. Dezember haben wir von der SPD-Gostenhof vor dem Marktkauf am Plärrer Lebkuchen verteilt und viele interessante Gespräche mit Passanten, Kunden, Beschäftigten und Ladenbesitzer geführt. Fazit: An der Schließung des Marktkaufs am Plärrer führt leider kein Weg mehr vorbei. Jetzt muss der Eigentümer Edeka aufzeigen, wie es weitergeht: Für die Beschäftigten – Marktkauf-Betriebsratsvorsitzende Ruth Seidelmann (ganz rechts im Bild) mit Kollegin (2. von rechts) – wie für die Inhaber der Geschäfte im und um den Markkauf. Auch der Markleiter, mit dem wir im Gespräch waren, weiß noch nichts Genaues von den Plänen. Eines aber kann er sagen: Es besteht Sanierungsbedarf. Wir bleiben jedenfalls weiter vor Ort am Ball und zeigen erneut unsere Solidarität mit den von der Schließung Betroffenen am 22. Dezember von 12 bis 14 Uhr vor dem Marktkauf am Plärrer – und Lebkuchen gibt es ebenfalls. 

Auf dem Foto sehen Sie von links nach rechts: Dionisia Vlachou (Vorsitzende SPD-Gostenhof), Paul Kaltenegger (SPD-Gostenhof), Yasemin Yilmaz (SPD-Stadträtin und SPD-Gostenhof), Rafeta Julevic (stellvertr. Betriebsratsvorsitzende Marktkauf), Thorsten Brehm (Vorsitzender SPD-Nürnberg und SPD-Stadtrat), Ruth Seidelmann (Betriebsratsvorsitzende Marktkauf).

Marktkauf
schließt Ende Juni 2019;
Marktkauf gehört zu EDEKA;
Weitere Informationen oder Pläne gibt es von EDEKA bisher nicht.

Beschäftigte
rund 90 Beschäftigte verlieren ihre Arbeit;
ver.di setzt sich für sie ein. Wir unterstützen das.

Gebäude
Das Gebäude ist heruntergekommen, EDEKA hat über Jahrzehnte kaum investiert;
Unseres Wissens gehört das Gebäude nicht komplett EDEKA (obere Stockwerke gehören nicht zum Markt). Dass es abgerissen wird, steht also wahrscheinlich nicht zur Debatte.

Unsere Forderungen
– zeitnahe Lösung, damit vor Ort weiterhin ein „Vollsortimenter“ ist;
– schnelle Sanierung und damit Aufwertung nach Schließung;
– Leerstand soll auf jeden Fall vermieden werden (siehe „Schocken“ am Aufseßplatz);
– EDEKA soll den Angestellten eine neue Beschäftigung anbieten. Zumindest soll es einen Sozialplan geben.

Ideallösung
Gebäude wird rasch saniert, dort macht EDEKA einen neuen Makrt auf und stellt dort die alten Mitarbeiter wieder an.

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