Besorgt über die geplante Eröffnung eines neuen Wettbüros in der Gostenhofer Hauptstraße wandten sich Anwohner an die SPD-Gostenhof und baten um eine rasche Klärung. Unsere Ortsvereins-Vorsitzende Dionisia Vlachou und die Gostenhofer Stadträtinnen Eva Bär und Yasemin Yilmaz baten daraufhin ihren Stadtratskollegen und Experten in Sachen Spielhallen und Wettbüros Gerhard Groh um Unterstützung. Nach Rücksprache mit dem Baureferenten Daniel Ulrich stellte sich heraus, dass keine Genehmigung für den Umbau zu einem Wettbüro beim Nürnberger Baureferat vorlag, weshalb die Baumaßnahmen umgehend abgebrochen werden mussten. Somit fiel die geplante Eröffnung ins Wasser. „Auf dem Erfolg ausruhen kann sich die SPD-Gostenhof aber nicht“, sorgt sich Yasemin Yilmaz, denn „Wettbüros können viel leichter eingerichtet werden als Spielhallen, wenn nur der richtige Antrag gestellt wird.“ Die Eröffnung neuer Spielhallen und Wettbüros führt nicht nur in Gostenhof immer wieder zu Diskussionen. Spielhallen fallen unter das Landesglücksspielgesetz. Dort sind beispielsweise ein Abstandsgebot von 500 Metern zu Jugendeinrichtungen und ein Mindestabstand zwischen zwei Spielhallen vorgeschrieben. Leide gelten diese strengen Regelungen nicht für Wettbüros.

Mehr dazu im Nürnberger Stadtanzeiger vom 6. März 2019

http://www.nordbayern.de/1.8668214

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